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Heinrich Kemner

Heinrich Kemner Heinrich Kemner (1903-1993) wurde auf einem uralten Bauernhof im Minden-Ravensberger Land geboren. Bis zu seinem 20. Lebensjahr tat er seine Arbeit hinter dem Pflug. Zwischendurch besuchte er die Landwirtschaftsschule und die Höhere Lehranstalt für praktische Landwirte. Dann ging er als Gutsinspektor nach Pommern und leitete bis zum 26. Lebensjahr einen landwirtschaftlichen Großbetrieb. Aus innerer Berufung holte er das Abitur nach und studierte Theologie. Als Verfolgter des Naziregimes entging er mit knapper Not dem Konzentrationslager. 32 Jahre lang war er als Pfarrer in der Gemeinde Ahlden tätig. In dieser Zeit entwickelte sich aus kleinen Anfängen der größte Jugendtag in der Bundesrepublik. Außerdem gründete Pastor Kemner die Ahldener Bruderschaft, die Pfarrer, Prediger, Professoren, Industrielle zu einem verbindlichen Zeugnis in ihrem jeweiligen Wirkungsbereichh aufruft. Es entstand ferner das Geistliche Rüstzentrum Krelingen, das jährlich Tausende, vor allem junge Menschen, in Rüst-, Freizeiten und Seminaren schult; im Herbst 1972 begann hier auch die seminaristische Ausbildung junger Theologen. Dem Rüstzentrum wurde ein „Glaubenshof" angegliedert, auf dem drogenabhängigen jungen Menschenn durch das freimachende Evangelium Jesu Christi und äußerlich durch Arbeitstherapie geholfen wird.

Als Evangelist stand Pastor Kemner in weltweiter Tätigkeit. Wiederholte Dienste in Afrika und andern Ländern fordern seinen ganzen Einsatz. Auch als Schriftsteller ist er weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus bekannt geworden.

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